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KEIL-DTM in Rüsselsheim

Am 10.Oktober 1999 fand in der großen Sporthalle im Hasengrund in Rüsselsheim das 22.KEIL-DTM Rennen der Gruppe Mitte statt. 69 Fahrer hatten ihre Nennung abgegeben, von denen 62 Teilnehmer an den Start gingen. Das Teilnehmerfeld war in 7 Gruppen eingeteilt. Bis zum Beginn der Vorläufe um 11:10 Uhr war freies Training möglich, so daß die Fahrer ausreichend Gelegenheit hatten, ihr Fahrzeug auf die riesige Teppichstrecke abzustimmen.

Vorläufe:

Die Vorlaufgruppen waren nach Rangliste eingeteilt, so kam schon gleich zu Beginn Spannung auf. Der DM-A-Finalist Florian Kursawe setzte sich bereits im ersten Vorlauf mächtig in Szene. Er erreichte als einziger 15 Runden. Weitere 16 Fahrer erzielten im 1.Vorlauf 14 Runden. Im 2.Vorlauf konnte auch Torsten Krause 15 Runden mit einer Überzeit von 5.18,7 min erreichen. Aber Florian war auch im 2.Vorlauf noch ein bißchen schneller, denn er fuhr 15R 5.11,3 min. und behielt somit seine TQ-Position. Im dritten Durchgang kämpften Florian Kursawe und Christoph Lehmler um die Führung. Beide Fahrer erzielten 15 Runden, wobei Christoph mit einem äußerst knappen Ergebnis diesen Lauf für sich entschied. Christoph überquerte die Ziellinie mit 15R 5.15,2 min. und Florian folgte als zweiter mit nur 0,2 sek. Abstand. Alle Positionen wurden im dritten Vorlaufdurchgang noch einmal heftig durcheinandergewürfelt. Einiger Fahrer, denen das A-Finale so gut wie sicher schien, fielen heraus. Andreas Megerlin fiel vom 5. Platz auf den 11. Platz zurück; Marco Krupp mußte seinen 10.Platz aufgeben und stand nun auf Position 12; Axel Schulze war erst auf Platz 6 und fiel jetzt auf Platz 14 zurück und Norbert Baumann fiel von Platz 8 auf Platz 16 zurück. Dafür konnten Daniel Schumacher, Michael Krupp, Frank Herrmann und Boris Herzog im A-Finale starten. Um 14:00 Uhr waren sämtliche Vorläufe beendet.

Finalläufe:

Um 14:45 Uhr war dann der 1. A-Finallauf. Florian Kursawe hatte in diesem Finale kein Glück. Er war auf nicht angefahrenen Reifen unterwegs und hatte mit Griffproblemen zu kämpfen. Dies nutzten Thorsten Krause und Christoph Lehmler, die mit 15R 5.03,6 min bzw. 15R 5.07,4 min. die Plätze 1 und 2 belegten. Florian wurde mit einer Zeit von 15R 5.07,4 min. hinter Christoph Dritter. 8 Fahrer erreichten in diesem A-Finale 15 Runden und die beiden restlichen A-Finalisten verfehlten die 15 Runden nur ganz knapp mit 0,3 sek. bzw. 2,2 sek. 15R 5.07,4 min.

Im zweiten A-Finale wollte Florian nichts anbrennen lassen. Er setzte sich souverän vom Feld ab und gewann dieses Finale mit 16R 5.17,6 min. Christoph Lehmler wurde mit 15R 5.04,2 min. zweiter, gefolgt von Torsten Krause mit 15R 5.05,4 min. Damit hatte als erster die 16 Runden geknackt und hatte zusammen mit Christoph Lehmler und Torsten Krause gute Chancen auf den Gesamtsieg.

Im 3. A-Finale fuhren die ersten 3 einige Runden Auto an Auto um den Kurs. Florian Kursawe, Christoph Lehmler, Torsten Krause lautete die Reihenfolge. Doch dann passierte es, Christoph überfuhr einen Curb, Torsten konnte nicht mehr ausweichen und drehte Christoph. Dieser rechnete sich nun keine Chancen mehr aus und nahm sein Fahrzeug von der Bahn. Die restlichen Minuten verliefen relativ unspektakulär: Florian Kursawe konnte sich von seinen Verfolgern absetzen und überquerte erneut mit 16 Runden als erster die Ziellinie. Johannes Krüger konnte noch Torsten Krause vom zweiten Platz verdrängen und gab diesen auch nicht mehr ab. Um 16:25 Uhr waren alle Finalläufe beendet.

So sah dann das Endergebnis aus:
A-Finale:
1. Kursawe, Florian
2. Krause, Torsten
3. Lehmler, Christoph
4. Krüger, Johannes
5. Herrmann, Frank
6. Volz, Thomas
7. Schumacher, Daniel
8. Krupp, Michael
9. Herzog, Boris
10. Fabian, Thomas

B-Finale:
1. Schulze, Axel
2. Megerlin, Andreas
3. Krupp, Marco

C-Finale: Scherer, Karlheinz
D-Finale: Fix, Christian
E-Finale: Klein, Michael
F-Finale: Tögel, Kevin
G-Finale: Berthes, Markus

Alle hier genannten Fahrer konnten von Rennleiter Karlheinz Scherer einen Pokal in Empfang nehmen, die anderen Teilnehmer erhielten eine persönlich ausgestellte Urkunde über die Teilnahme an diesem Rennen. Nach der Siegerehrung wurde noch eine größere Anzahl Sachpreise, von Christian Keil gespendet, verlost.

Dieses KEIL-DTM Rennen war abermals ein voller Erfolg und brachte jedem Teilnehmer wieder
wertvolle Punkte für die Endwertung zum KEIL-DTM Endlauf am 04./05.12.1999 in Koblenz-Oberwerth.

Zum Schluß noch ein Dank an den Ausrichter: RMSC Rüsselsheim, der mit all seinen Helfern und Helferinnen ein KEIL-DTM Rennen veranstaltet hatte, das allen Teilnehmern viel Spaß und Freude
bereitet hatte.


Das Fahrerlager in Rüsselsheim.
Rennen mit knappem Ausgang...
Die drei erstplazierten (Torsten Krause (2.), Florian Kursawe (1.) und Christoph Lehmler (3.)
Die tollen Pokale des RMSC Rüsselsheim und die Sachpreise der Fa. KEIL.
Der Sieger Florian Kursawe.
Die schöne, große Halle in Rüsselsheim!
Das Siegerfahrzeug. Der Yokomo K3 von Florian Kursawe.