KEIL-DTM "Racing News"
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KEIL-DTM Lauf am 18.10.98 in Hennef

Auf der erst Anfang März diesen Jahres erstellten, 84 m langen
mit einem hochwertigen Teppichboden ausgelegten
Indoor-Strecke fand am 18.10.98 ein weiteres KEIL-DTM-
Rennen in der Gruppe West der Saison 97/98 statt.

Leider hatten insgesamt nur 35 rennverückte Racer genannt, davon 6
Fahrer für den KEIL GT Cup und 29 Fahrer für den
KEIL-DTM-Lauf, wovon 27 an den Start gingen.

Von 8:00 bis 9:15 Uhr war freies Training angesetzt. Danach gab es eine kurze Fahrerbesprechung und um
9:30 Uhr wurde für alle Teilnehmer ein sogenannter TQ-Lauf gefahren, der für die Vorlauf-Gruppeneinteilung entscheidend war. Entscheidend war es, in diesem Lauf zwei möglichst schnelle, hintereinander gefahrene Runden zu erreichen.

In der ersten Gruppe gingen die KEIL-GT Fahrer an den Start. Als Favorit galt "local hero" Michael Kahl, er gewann auch diesen ersten Durchgang mit 29R 5.03,01 min. Auf Position 2 landete mit nur 1,14 sek. Abstand Anastasios Aravantinos.

Eine Stunde später startete der 2.Vorlauf. Diesmal war Sven Soltau der schnellste. Er kommt ebenfalls aus Hennef und erreichte 29R 5.04,05 min.

Michael Kahl hatte die Pause bis zum 3.Vorlauf genutzt, um aus seinem Fahrzeug noch mal das letzte Bißchen rausholen zu können. Das machte sich dann auch bemerkbar. Mit einer Zeit von 30R 5.00,64 min. fuhr er Bestzeit und sicherte sich somit den ersten Startplatz.

Die Aufstellung zum A-Finale sah dann so aus:

TQ Kahl, Michael
2. Soltau, Sven
3. Aravantinos, Anastasios
4. Busch, Frank
5. Becher, Ralf
6. Schaub, Hansjörg
Im 1. A-Finale hatte Michael Kahl kein Glück, und er verlor wertvolle Zeit. Sven Soltau und Frank Busch zogen an ihm vorbei, so daß er sich mit der 3.Position begnügen mußte.

Das 2. A-Finale stand wieder ganz im Zeichen von Michael Kahl. Es gelang ihm, 31 Runden in 5.03,51 min. zu fahren.
Die Plätz 2 und 3 belegten Frank Busch und Ralf Becher.

Das dritte A-Finale mußte nun die Entscheidung um den Gesamtsieg fällen. Zu Beginn sah es nach einem Zweikampf zwischen Michael Kahl und Frank Busch aus. Aber die Distanz der beiden wurde immer größer, so daß Michael Kahl erneut einen Sieg nach Hause fahren konnte.

Und das war dann das Gesamtresultat:

1. Kahl, Michael
2. Busch, Frank
3. Soltau, Sven
4. Aravantinos, Anastasios
5. Becher, Ralf
6. Schaub, Hansjörg

Nun zur KEIL-DTM

Besonders stark war die Gruppe 2 besetzt (also die erste Gruppe bei den KEIL-DTM Fahrzeugen). In dieser fuhren neben einigen Topfahrer aus Gruppe West sogar zwei cracks aus Gruppe Mitte mit, nämlich Alexander Assenmacher und Tobias Wollenhaupt,.

Nach dem ersten Durchgang stand Alex Piperato mit 0,07 sek. Vorsprung zu André Severt auf Platz 1. Tobias
Wollenhaupt landete auf Platz 3. Alexander Assenmacher schaffte auch 30 Runden, konnte aber aufgrund der schlechteren Überzeit nur Platz 5 belegen.
Im 2.Vorlauf verbesserte Alex Piperato abermals seine Zeit und schaffte als Einziger 31 Runden. Er blieb damit Spitzenreiter und auf Platz 2 stand wieder André Severt.
Alexander Assenmacher schob sich auf Platz drei.

Im 3.Vorlauf hatte Alex Piperato einige Probleme und schaffte nur 27 Runden und André Severt ging erst gar nicht an den Start, da er nicht glaubte, sich nochmals verbessern zu können. Diesen Durchgang gewann Tobias Wollenhaupt
vor Alexander Assenmacher mit einem Abstand von 1,66 sek.
Nach drei Vorläufen ergab sich folgende Startaufstellung:

TQ Piperato, Alex
2. Severt, André
3. Assenmacher, Alexander
4. Wollenhaupt, Tobias
5. Janik, Jochen
6. Severt, Thorsten
7. Gebel, Michael
8. Strässer, Frank

Im 1. A-Finale kam es zu einigen Crashs und das Feld wurde kräftig durcheinander gewirbelt. 5 Fahrer erzielten 30 Runden, während Strässer, Assenmacher und Wollenhaupt nur 29 Runden erzielten. Diesen Lauf gewann Alex Piperato
vor André Severt und Thorsten Severt.

Das 2. A-Finale brachte einige heftige Positionskämpfe
mit sich. Keiner wollte durch Fahrfehler Zeit verlieren, so erzielten allein vier Fahrer 31 Runden. An der Spitze eilte André Severt über die Ziellinie, gefolgt von Tobias Wollenhaupt. Dem wiederum folgten mit nur 0,22 sek. Abstand Alexander Assenmacher und weiteren 0,65 sek. Alex Piperato.

Noch stand der Sieger nicht fest. Folglich mußte es im dritten A-Finale zu einem Showdown kommen, auf den schon vorher die Fahrer und Zuschauer gespannt waren. Andre Severt war erneut schnell unterwegs, mußte aber nach 7 Runden wegen eines Defekts aufgeben. So konnte Alexander Assenmacher die Führung übernehmen, die er auch bis zum Schluß nicht mehr abgab. Er gewann diesen Lauf vor Alex Piperato. Auf Platz 3 vorgekämpft hatte sich Tobias Wollenhaupt, der kurz nach dem Start noch letzter war.

Das Endresultat lautete wie folgt:

1. Piperato, Alex
2. Severt, André
3. Assenmacher, Alexander
4. Wollenhaupt, Tobias
5. Janik, Jochen
6. Severt, Thorsten
7. Gebel, Michael
8. Strässer, Frank

Die Gewinner der weiteren Finale waren:

B-Finale: Krupp, Marco
C-Finale: Habers, Roland
D-Finale: Habers, Markus

Hier noch das winning-setup von Alex Piperato:

Regler Novak Atom
Empfänger Novak Mercury
Akkus KEIL V+
Öl 80/80
Federn Kupfer/Gold
Sturz 3°/2°
Karosserie Protoform Alfa

Bei der Siegerehrung gab es für alle A-Finalisten und für die Gewinner der anderen Final-Läufen einen Pokal und
wie immer wurden noch viele Sachpreise an die Teilnehmer verlost.

Wenn es sich in Hennef auch um eine kleine Rennstrecke handelt, so ist diese doch bei allen Fahrern sehr beliebt, was schon aus dem Terminkalender abzulesen ist, der bis ins Frühjahr 99 schon vorliegt.

zur Ergebnistabelle

Fahrerstand mit den A-Finalisten.
Kurze Pause für die Kamera
Die Pokalgewinner.