KEIL-DTM Lauf am 20.12.98 in Trier | | | | Am 20. Dezember startete in
der Gruppe Mitte schon die neue Saison der KEIL-DTM. Neben dem KEIL-Lauf fand in Trier noch ein SM Lauf in den Klassen 1/12 standart und expert statt (ja ihr habt richtig gelesen, 1/12). 50 Fahrer hatten zu dem 1.KEIL-DTM Lauf genannt, wovon 49 Fahrer auf der 65 m langen, mit Teppichboden ausgelegten Strecke an den Start gingen. Bei den 1:12-ern starteten in der Kategorie expert 8 Fahrer und in der Kategorie standart 3 Fahrer.
Bis 9:30 Uhr stand den Fahrern ein freies Training zu und um 10:00 Uhr begann der 1.Vorlauf. Auch diesmal hatte sich wieder die Elite der Gruppe Mitte versammelt, Fahrer wie Andy Krämer, Alexander Assenmacher, Christoph Lehmler, Toni Rheinard, Karl-Heinz Wilke und Tobias Wollenhaupt waren vertreten. In der Gruppeneinteilung waren diese Fahrer gleichmäßig, so daß ein unmittelbarer Vergleich nicht möglich war. Im 1.Vorlauf erreichten fünf Fahrer 29 Runden; Karl-Heinz Wilke stand mit 29R 5.00,36 an der Spitze.
Im 2.Vorlauf kamen die Fahrer Toni Rheinard, Andy Krämer, Alexander Assenmacher und Tobias Wollenhaupt jetzt sogar auf 30 Runden und führten das Teilnehmerfeld an. Die letzten 3 lagen sogar innerhalb einer Zeit von einer Sekunde.
Gespannt warteten alle auf den 3.Vorlauf. Von im A-Finale gestarteten 8 Fahrern 6 ihre Zeiten nochmals verbessern konnten. Toni Rheinard schaffte als einziger 31 Runden mit 5.11,19 min. Überzeit und hatte damit die Pole inne.
TQ Rheinard, Toni 2. Wollenhaupt, Tobias 3. Assenmacher, Alexander 4. Kursawe, Florian 5. Krämer, Andy 6. Wilke, Karl-Heinz 7. Rheinard, Marc 8. Lehmler, Christoph
Aufgrund des großen Fahrerfeldes und den 8Minuten fahrenden 1/12-ern konnte das 1.A-Finale erst um 13:15 Uhr gestartet werden. Mit einem rasanten Start ging Toni Rheinard gleich in Führung und gab diese auch nicht mehr ab. Alexander Assenmacher, der auch sehr gut vom Start wegkam, nahm sofort die Verfolgungsjagd auf. Betrug in der 4.Runde die Distanz zu Toni noch
0,68 sek., betrug in der 17.Runde der Abstand von Alex zu Toni nur noch 0,04 sek (!). In der 18.Runde allerdings verlor Alex beim Überrunden knapp 2 sek., so daß es nicht reichte, Toni zu überholen. So kam als Erster Toni Rheinard mit 31R 5.00,32 ans Ziel, dicht gefolgt von Alexander Assenmacher mit 31R 5.00,82 Auch Tobias Wollenhaupt schaffte 31 Runden und kam als Dritter mit 31R 5.06,02 über die Ziellinie. Die übrigen A-Finalisten erreichten 30 Runden mit Ausnahme von Marc Rheinard, der nach der 24.Runde ausschied.
Das 2.A-Finale war genauso spannend wie der 1.Lauf. TQ Toni Rheinard konnte seine Startposition erneut gut nutzen, doch wie im Finale davor konnte Alexander Assenmacher kurz darauf den zweiten Platz übernehmen und Toni unter Druck setzen. Tobias Wollenhaupt und Karl-Heinz Wilke, die das ganze Finale über um Position 3 kämpften profitierten in der letzten Runde durch einen Hänger von Alex und so kam Tobias als zweiter ins Ziel und Karl-Heinz als dritter. Toni Rheinard erreichte als einziger 32 Runden in einer Zeit von 5.05,36 min, Tobias Wollenhaupt kam als Zweiter mit 31R 5.08,02 an und als Dritter Karl-Heinz Wilke mit 31R 5.08,49 . Florian Kursawe hatte bereits in der 3.Runde Pech und fiel dadurch auf Position 7 zurück. Nach der 22.Runde schied Florian dann aus.
Wenn auch unbestritten Toni Rheinard nach dem 2.Lauf schon als Sieger dieses KEIL-DTM Laufes feststand, so waren doch die nachfolgenden Plätze noch nicht klar entschieden. Tobias Wollenhaupt, Alexander Assenmacher und Karl-Heinz Wilke spekulierten alle noch auf den 2.Platz. Alex war auch diesesmal wieder superschnell, nach der 15.Runde mußte er aber sein Auto aus dem Rennen nehmen. Karl-Heinz Wilke hatte sich inzwischen von dem 6.Platz auf den 2.Platz vorgearbeitet. Tobias Wollenhaupt, der nach der 7.Runde auf den 5.Platz zurück gefallen war, wollte nichts anbrennenen lassen und konnte bald wieder zu Karl-Heinz aufschließen. Nach der 19.Runde betrug die
Distanz weniger als 1 sek. In der 25.Runde lag der Abstand nur noch 0,21 sek. Runde für Runde sorgten die beiden Fahrzeuge von Karl-Heinz und Tobias für Spannung. Toni Rheinard gewann aber auch dieses letzte Finalemit 32R 5.04,88. Auf Platz 2 kam Karl-Heinz Wilke mit 31R 5,03,57 durchs Ziel, dicht gefolgt von Tobias Wollenhaupt mit 31R 5.04,17.
So sah das Endresultat aus:
1. Rheinard, Toni 2. Wollenhaupt, Tobias 3. Wilke, Karl-Heinz 4. Assenmacher, Alexander 5. Krämer, Andy 6. Lehmler, Christoph 7. Kursawe, Florian 8. Rheinard, Marc
Und das sind die Sieger der anderen Finalläufe:
B-Finale Schulze, Axel C-Finale Krupp, Michael D.Finale Acht, Markus E-Finale Stochniol, Sebastian F-Finale Kemmer, Patrick
Und hier Tonis Yokomo: Regler: Novak Cyclone Servo: Kopropo Empfänger: Futaba Sender: M-Zechs Akku: KEIL V+ Federn: Kupfer/Gold Sturz: 2°/1° Einlagen: Ellegi/KEIL Karosserie: Alfa
Die Klassen 1:12 expert und 1:12 standart
Seit einigen Jahren fand diesmal erstmals wieder ein SM Lauf für die 1/12-er in der Gruppe Mitte statt. Dieser dient dieses Jahr leider noch nicht zur Qualifikation für die DM sondern soll nur zeigen, ob in der Gruppe Mitte noch Interesse dafür besteht, wenn ja werden für Gruppe Mitte dann nächstes Jahr auch wieder einige SM Läufe in dieser Klasse im Terminkalender stehen. Martin Fliessbach fuhr zum ersten Mal seit der WM 96 in Pomona (USA) wieder 1/12 und zeigte dafür eine beeindruckende Vorstellung. Nach drei Vorläufen stand er als TQ fest, der einzige, der ihm flogen konnte, war Marcus Lübke.
In der Klasse 1:12 EB war es Robert Komfort, der in allen drei Vorläufen immer als Erster im Ziel ankam.
Im ersten A-Finale hatte Martin etwas Pech und es reichte nur für Platz 3. Marcus Lübke, der normalerweise in der Offroad Szene zu Hause ist, konnte 1.A-Finale für sich entscheiden.
Aber dafür konnte Martin Fließbach die beiden anderen Finalläufe jeweils als erster beenden. Auf Platz 2 landete in den beiden letzten A-Finalläufe Moritz Gaul..
Das war das Endergebnis der Klasse 1:12 EXP
1. Fließbach, Martin 2. Gaul, Moritz 3. Dauchenbeck, Dirk 4. Lübke, Marcus 5. Messerschmidt, Thomas 6. Weiß, Martin 7. Krämer, Andy 8. Lewin, Volkmar
Und hier Martins Material: Fahrzeug: Asso RC12 L3 Regler: Novak Atom Servo: Sanwa Empfänger: Novak Mercury Sender: Mars Akku: KEIL V+ Sturz: 2° Einlagen: Jaco grey/ Jaco purple Karosserie: Protoform Courage
In der Klasse 1:12 standart waren nur 3 Fahrer an den Start gegangen. In allen drei A-Finalläufe fuhr Robert Komfort jeweils als Erster über die Ziellinie. Rüdiger Römling belegte zweimal Platz 2, ist aber zum 3.A-Finale nicht mehr angetreten. 3.Teilnehmer war Markus Pesch, der in den A-Finalläufen jeweils den letzten Platz belegte.
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|  |  | | 7 Fahrer im A-Finale in Trier. |  | | Die Startposition im A-Finale. |  | | Toni Rheinhard und Andy Krämer. |  | | Die Startposition im
A-Finale. |  | | Die besten drei der Klasse 1:12. Sieger wurde Martin Fließbach (Mitte). |  | | Der RC12LC von Martin Fliessbach. | |
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