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Touring-Car-Masters
in Eppelheim am 14. und 15. März 98

Da seit dem großen Erfolg der KEIL-DTM die Klasse DTM sich immer größerer Beliebtheit erfreut, kam nun auch die Firma LRP auf die Idee, ein Tourenwagenrennen auszutragen. Veranstalter war, wie sollte es auch anders sein, der MSC Eppelheim, der durch seinen traditionellen Nikolaus-Cup schon viel Erfahrung mit internationalen Events hat. Bereits vor dem Erscheinen von Ausschreibungen gingen viele Nennungen ein, und man rechnete mit einem riesigen Starterfeld.
Am Rennwochenende waren es dann allerdings trotzdem bloß 117 Fahrer, die in den jeweiligen Klassen einen Touring-Car-Master unter sich ausmachen wollten; 7 in der Klasse Tourenwagen breit, 67 in Tourenwagen schmal und 43 in der Stock- Klasse, die zur Teamsichtung dienen sollte.
Die Strecke bestand aus ca. 20 x 20 m Teppich und das Layout stammte von Reto König; einige Features waren die altbekannte U-förmige Gerade, und ein sehr enges und kantiges Infield.

Doch nun zu den Vorläufen:

Dain der Klasse Tourenwagen breit nur 7 Fahrer starteten, kamen natürlich alle ins A-Finale. Es dominierte eindeutig Peter Pawlak vor Thomas Kern, Dietmar Kern, Michael Hellwig, Frank Seng, René Sprenger und Marco Weisenhorn.

In der Klasse schmal war es nicht ganz so einfach; man benötigte einen sehr schnellen Lauf und durfte sich eigentlich keine Fahrfehler leisten, um sich überhaupt Hoffnungen fürs A-Finale machen zu können. Nach den 5 Vorläufen stand Christian Wittke als TQ fest. Ihm folgten ,,The flying dutchman" Oscar Jansen, Thomas Sesterhenn, Sebastian Wartelle aus Frankreich, der Amerikaner Barry Baker, Benjamin Gröschel, der britische Tourenwagenmeister Steven Pole, der schnelle Finne Teemu Leino, Ralf Helbing und Marcus Lübke, der seit der DM in Walsum kein Tourenwagen mehr gefahren hatte.

Die Teamsichtung führte Stefan Köhler an, vor Jens Hanowski, Tobias Wollenhaupt, Bernd Jakubowski, Bernd Roesch, Christian Popp, Karl-Heinz Wilke, Sven Grün, Jürgen Heckmann, Alexander Mueller, Niklas Engelmann und Josef Dragani. In dieser Klasse qualifizierten sich 12 Fahrer für das A-Finale, da sowohl Stefan Köhler, als auch Tobias Wollenhaupt außer Konkurrenz antreten mußten. Stark vertreten waren die KEIL-DTM Fahrer der Gruppe Mitte. Sie belegten außer den ersten 3 Plätzen nach den Vorläufen auch noch 3 weitere Plätze im A-Finale.

Die A-Finale...

In der Klasse Tourenwagen breit gewann Peter Pawlak vor Thomas und Dietmar Kern, Michael Hellwig, René Sprenger, Frank Seng und Marco Weisenhorn.

Bei den schmalen Tourenwagen konnte Christian Wittke 2 A-Finale gewinnen und war folglich Gesamtsieger, zweiter wurde Oscar Jansen vor Barry Baker. Thomas Sesterhenn konnte auch ein Finale gewinnen, es reichte aber trotzdem bloß für einen vierten Platz. Die weiteren Plätze belegten Teemu Leino, Benjamin Gröschel, Sebastian Wartelle, Steven Pole, Ralf Helbing und Marcus Lübke. Die schnellste Runde allerdings fuhr Oliver Brandt mit einem Yokomo M2, der hinter Reto König zweiter im B-Finale wurde.

In der Klasse Teamsichtung stand Stefan Köhler ohne Zweifel als Favorit fest. Um keine Überraschung zu erleben, hatte er sich gut auf das Rennen vorbereitet. Er setzte sich stark in Szene, als er, nachdem er TQed hatte auch noch alle 3 A-Finale für sich entscheiden konnte. Ihm folgten auf den Plätzen 2, 3 und 4Bernd Jakubowski, Christian Popp und Tobias Wollenhaupt, die jeweilseinen zweiten Platz in den Finalen erreichten. Fünfter wurde Jens Hanowski vor Karl-Heinz Wilke, Sven Grün, Bernd Roesch, Jürgen Heckmann, Alexander Mueller, Josef Dragani und Niklas Engelmann.Einen LRP-Sponsorvertrag erhielten am Ende Bernd Jakubowski, Christian Popp und Jens Hanowski.

Zur Technik...
läßt sich sagen, daß an Fahrzeugen wirklich alles vertreten war. YOKOMO, Schumacher, HPI, Losi, Predator, Tamiya, Kyosho und einige Fahrer setzten sogar auf den hier sehr unbekannten Roadrunner Xpress des chinesischen Herstellers Elite. Bei den Reglern setzte man auf die bekannten Hersteller NOVAK, LRP und GM. Motoren der Firmen REEDY, CS, GM, LRP, und vereinzelt Orion und Maxtec wurden eingesetzt. Auf dem Akkusektor zeigte sich eigentlich nichts Neues, außer den demnächst erscheinenden KEIL V+, auf die 4 Fahrer vertrauten.

Abschließend...
noch ein Lob an den Veranstalter und natürlich auch an den Moderator Jörg Weller, der während allen Läufen für zusätzliche Unterhaltung gesorgt hat.

Die Strecke in Eppelheim
Platz 3, 28 und 58, die Ausbeute der Amerikaner.
Oscar Jansen, Christian Wittke, Barry Baker und W. Hirsch.