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KEIL-DTM Endlauf

KEIL-DTM Endlauf 1999

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der Bericht aus Koblenz:

Es war wieder soweit, der Höhepunkt der KEIL-DTM Saison 1999. Am 04./05.12.99 fand kurz vor der Jahrtausendwende das Mega-Event in der grossen Sporthalle von Koblenz-Oberwerth statt. 6 Jahre gibt es die KEIL-DTM schon und auch dieses Jahr hatte der Endlauf wieder jede Attraktionen zu bieten.

Die riesige Halle machte es möglich, die Zahl der Startplätze für das "normale" KEIL-DTM-Teilnehmerfeld auf 180 zu erhöhen. 150 Fahrer aus dem gesamten Bundesgebiet hatten sich für diesen Endlauf qualifiziert. Weitere 30 Plätze wurden unter allen Nennungen, die keinen Startplatz über die Tabellen erhielten, verlost. Am Ende waren es sogar 184 Fahrer (+32 Champions =
216 Fahrer), die an den Start gingen. So ein starkes Fahrerfeld hatte es noch nie gegeben. Die besten Fahrer der sechs Regionen Nord I und Nord II, Ost, West, Mitte und Süd wollten den Allerbesten ermitteln. Die Frage stellte sich nun, wer wird wohl der Nachfolger von Arne Brodowski, dem amtierenden Deutschen Meister?

Eine weitere Attraktion des KEIL-DTM-Endlaufes ´99 war natürlich der KEIL-DTM Championsclub.
Wie in den Vorjahren traten die erfolgreichsten Fahrer Deutschlands im Championsclub gegen internationale Spitzenfahrer an. Im Champions Club wurde dabei in drei Gruppen, eingeteilt nach der Plazierung gegeneinander nach Zeit gefahren, so dass im Prinzip "Jeder gegen Jeden" antrat. Neben bekannten deutschen Topfahrern, wie dem mehrfachen Deutschen Meister und Vizeeuropameister Sascha Falter, WM- und EM-A-Finalist Patrick Feschtschenko, und den Onroad Stars Martin Fliessbach, Markus Mobers und Ralf Krause, traten auch Champions aus Dänemark, Holland, Luxemburg, Italien und der Schweiz an. Der 10-fache Weltmeister Masami Hirosaka aus Japan, Masamis Teamkollege Hideo Kitazawa aus Japan, Multi-Europa-Meister und WM-A-Finalist Craig Drescher aus England und der US-amerikanische Spitzenfahrer Barry Baker komplettierten das Fahrerfeld. Mit 32 Fahrern, davon 10 internationalen Fahrern aus 8 verschiedenen Ländern feierte der Champions Club ebenfalls einen neuen Rekord.

Veranstalter des KEIL-DTM Endlaufs war diesmal das RC-CAR Motodrom Andernach unter der bewährten Leitung von Uwe Rheinard. Die Motodrom Crew hatte sich viel vorgenommen, und es bedurfte schon viel Einsatz, um aus einer so grossen Sporthalle eine Rennatmosphäre zu schaffen, die nicht nur die Fahrer begeisterte, sondern auch die zahlreichen Zuschauer aus nah und fern. Wochenlange Planungen gingen dieser Mega-Show voraus. Schon frühzeitig musste man sich um einen verbindlichen Termin bemühen, zumal diese ca. 3000 qm grosse Sporthalle ständig für grosse Sportereignisse und internationale Konzerte ausgebucht ist.

Der KEIL-DTM Endlauf 1999 hatte mit dieser grossen Sportkampfarena die besten Rahmenbedingungen vorgefunden, die man sich nur denken konnte. Die dekorative Gestaltung der Sporthalle liess nichts zu wünschen übrig. An der grossen Stirnfläche der Halle hatte man die Nationalflaggen der beteiligten Nationen aufgezogen. Rundum waren die Zuschauerränge treppenartig angelegt. Ein Drittel der Bodenfläche wurde mit einem neuen Teppichbelag ausgestattet, auf dem Uwe Rheinard mit seinen Helfern ein 140 m langes Streckenlayout mit einer langen Geraden, mit mehreren Schikanen und Spitzkehren hingezaubert hatte. Die Strecke war an jeder Stelle mindestens 2,50 m breit, so dass ohne Probleme 10 Autos und mehr an den Start gehen konnten. Der etwa 2m hohe und ca. 15m breite Fahrerstand bot den Fahrern genügend Platz und einen hervorragenden Blick über die komplette Strecke. Unmittelbar neben dem Fahrerstand war die gesamte Palette der unzähligen zu gewinnenden Sachpreise mit einem Wert von weit über
DM 25.000.- aufgebaut: Yokomo MR-4K3 und Rally Baukästen, KEIL-Stockdrehbänke, Novak-Ladegeräte (natürlich auch Millenniums !!!), Reedy Motoren, KEIL-Akkus, Protoform Karosserien, Stofftragetaschen, Novak Fahrtenregler und vieles mehr.

Im Hinblick auf die Vielzahl von Sachpreisen und Pokalen hatte man wieder wie im Vorjahr die Siegerehrung geteilt, in dem man am Samstagabend nach dem letzten Lauf zuerst die erfolgreichsten Teams der 6 Gruppen ehrte. Dann erfolgte die Ehrung der Gruppensieger und über 100 Fahrer aus der Fleißigenwertung der letzten Rennsaison, die wertvolle Sachpreise von Christian und Sabine Keil persönlich in Empfang nehmen konnten.

Am Sonntag fand dann die Siegerehrung des KEIL-DTM-Endlaufes und des Championsclubs statt sowie die grosse Schlussverlosung bei der sämtliche Fahrer noch einmal die Chance auf einen wertvollen Sachpreis hatten. Zu den Hauptpreisen zählte wieder der komplette Yokomo MR-4 K3, der von Masami Hirosaka im Championsclub gefahren wurde. Und dann war da ja noch die Japan Reise unter den Gruppensiegern der letzten Rennsaison zu vergeben. Alle Kosten wie Flug, Transfer, Hotel und Teilnahme am Yokomo-Race waren natürlich im Gewinn enthalten.

Seitlich vom Fahrerlager leistete Uwe Bilek Akku-Service. Um auf dem Akkusektor beste Qualität bieten zu können, haben sich KEIL pushed batteries und Bilek Speed Products zusammen geschlossen, um durch hochmoderne Selektions- und Akkubehandlungstechniken den RC-Car Fahrern das Beste bieten zu können.

Unmittelbar neben der Rennleitung und Zeitnahme war die Motorenausgabe, die unter der Regie von Christian Keil ablief. Der Motor musste so gefahren werden wie er empfangen wurde, jegliche Modifikationen waren verboten. Kohlen oder Federn verändern, wechseln oder abdrehen, Aufkleber entfernen usw. waren nicht erlaubt. Der Motor wurde am Samstagabend wieder eingesammelt und am Sonntag wieder ausgegeben, damit keiner auf die Idee kam zur mitternächtlichen Stunde im Hotel seinen Motor zu tunen. Auch wurden die Motoren im Laufe der Veranstaltung stichprobenweise auf einem Motortester vermessen. Die Motoren der drei Erstplazierten in beiden Klassen wurden zusätzlich nach den Finalläufen geöffnet.

Für den perfekten Ablauf des Rennens stand wieder wie in den Vorjahren Jörg Weller zur Verfügung, der die Rennleitung und Moderation übernahm. Jörg hatte seine Aufgabe souverän und auch informativ für die Zuschauer durchgeführt. Er verstand es wie immer, das Renngeschehen hautnah und treffend mit seinem rheinländischen Humor zu schildern.

Nach jedem Lauf erfolgte die technische Abnahme, die von Frank Wagner und Daniel Bratzler unter der technischen Oberhoheit von Christian Keil vorgenommen wurde. Frank und Daniel sind schon jahrelang rennerprobte Fahrer, die mit allen Techniken vertraut sind und denen so schnell keiner etwas vormacht.

Das grosse Fahrerfeld des Keil-DTM Endlaufes und des Championsclub machte einen ganz strengen Zeitplan erforderlich, damit auch wirklich alle Trainings-, Vor- und Finalläufe durchgezogen werden konnten. Die Teilnehmer des Keil-DTM Endlaufes wurden in 15 Gruppen eingeteilt, wobei in jeder Gruppe mindestens 12 Fahrer an den Start gingen. Es waren insgesamt 5 Vorläufe vorgesehen, von denen aber nur der beste gewertet wurde. Und so sah die Tageseinteilung aus:

Am Samstag fand um 09:00 Uhr die übliche Fahrerbesprechung statt. Die erste Trainingsgruppe startete um 09:20 Uhr und gegen 13:45 Uhr waren die Trainingsläufe abgeschlossen. Anschliessend waren dann für alle Gruppen drei Vorläufe vorgesehen. Am Sonntagmorgen waren noch die beiden restlichen Vorläufe zu fahren. Der 1.Vorlauf vom Samstag wurde aber für alle Gruppen zu einem Trainingslauf, da bei der Transponderanlage unvorhergesehen Probleme auftraten. Das gleiche wiederholte sich am Samstag noch einmal beim 3.Vorlauf der Gruppe 12. Diese Gruppe musste bereits am Sonntagmorgen 10 Minuten vor 08:00 Uhr an den Start gehen.

Die Vorläufe der "normalen" KEIL-DTM:

Im 2.Vorlauf gingen von den 184 gemeldeten Teilnehmern 180 Fahrer an den Start. In diesem Durchgang zeigte sich, dass Fahrer der Gruppen Nord und Mitte sich gleich stark an die Spitze setzten.
Das beste Ergebnis erzielte mit 21R 5.02,99 min. Niklas Kock von der RCCG Neu Wulmstorf. An zweiter Stelle stand mit 21R 5.03,47 min. Johannes Krüger vom Team Father & Son. Platz 3 erreichte nach der Ranglistenwertung Sebastian Witt vom RC-Service Hamburg mit 21R 5.04,08 min. Insgesamt erzielten 18 Fahrer 21 Runden mit zum Teil sehr knappen Zeitdifferenzen. Weitere 41 Fahrer schafften 20 Runden. Das war schon eine beachtliche Ausgangsbasis für die noch folgenden Vorläufe.

Genau nach Zeitplan startete der 3.Vorlauf mit der Gruppe 1 um 19:00 Uhr. In diesem Lauf wurde von Jürgen Faak, der in der Gruppe 10 startete, absolute Bestzeit gefahren. Jürgen Faak, der nach dem ersten gewerteten Vorlauf in der Ranglistenwertung noch auf Platz 6 stand, erzielte als Einziger 22 Runden mit einer Überzeit von 5.12,11 min. und holte sich damit die TQ-Position. Niklas Kock fiel dadurch auf Platz 2 zurück. Johannes Krüger hatte in diesem Lauf Pech und erzielte nur 16 Runden. Aufgrund seines guten Ergebnisses aus dem 2.Vorlauf stand er immer noch auf Platz 3.

Am Sonntagmorgen ging es mit dem 4.Vorlauf weiter. 184 Fahrer gingen an den Start, davon konnten 103 Fahrer 20 Runden oder mehr erreichen. 55 Fahrer hatten in diesem Vorlauf ihre Zeiten abermals verbessern können, was bei den meisten Fahrern auch eine Verbesserung in der Ranglistenwertung brachte. Jürgen Faak und Toni Rheinard erreichten beide 22 Runden. Obwohl Toni in diesem Lauf eine bessere Überzeit als Jürgen erzielte, behielt Jürgen die TQ-Position. Toni Rheinard stand nun aber auf Platz 2 und der 5. und letzte Vorlaufdurchgang stand noch bevor. Niklas Kock fuhr zwar mit 21R 5.00,27 eine bessere Zeit. Es reichte aber nicht, den 2. Platz zu behalten. Auch Johannes Krüger musste seinen 3. Platz aufgeben.

Wie spannend der letzte Vorlauf ablief, konnte niemand voraus sagen. Es ging aber um die letzte Möglichkeit, die beste Startposition zu erlangen. Über die Hälfte der an den Start gegangenen Fahrer konnten ihre Zeiten erneut verbessern. Genau 94 Fahrer! Unter den Anwärtern für das A-Finale hatten 7 Fahrer bessere Zeiten heraus gefahren. Davon schafften Thorsten Severt, Niklas Kock und Marc Rheinard ebenfalls 22 Runden. Jürgen Faak hatte nun zum 3.Male 22 Runden erreicht, wobei er jetzt noch eine bessere Überzeit herausholte. Jürgen Faak behielt die TQ-Position. Auch Toni Rheinard hatte mit 22R 5.12,78 min. seinen 2.Platz verteidigen können. Ralf Döllmann vom AMC Oldenburg, der nach dem 4.Vorlauf noch auf Position 12 stand konnte auch eine bessere Überzeit herausholen und stand nun auf Platz 6. Bei Johannes Krüger war dieser Durchgang nicht so gut gelaufen, wie er sich das gewünscht hatte. Johannes Krüger erzielte zwar wieder 21 Runden, aber die Überzeit reichte nicht aus, um den Platz für das A-Finale zu behalten. So fiel er auf Platz 12 zurück und musste im B-Finale an den Start gehen. Es war erstaunlich, welche Leistungen von dem gesamten Fahrerfeld erzielt wurden. So hatten immerhin 159 Fahrer 19 Runden und mehr erreicht. Daraus
war schon die Leistungsdichte zu erkennen. So fehlten in einigen Fällen nur ein Bruchteil einer Sekunde, um das nächst höhere Finale zu erreichen. Gegen 13:00 Uhr waren alle Vorläufe beendet, so dass nach einer kurzen Verschnaufpause mit dem 1.-A-Finale begonnen werden konnte.

Für das A-Finale hatten sich qualifiziert:

Platz Fahrer bester Lauf Diff. Abstand Gruppe
TQ. Faak, Jürgen 22R 5.08,89 Nord I
2. Rheinard, Toni 22R 5.12,78 3,89 3,89 Mitte
3. Severt, Thorsten 22R 5.13,74 4,85 0,96 West
4. Kock, Niklas 22R 5.13,79 4,90 0,05 Nord I
5. Rheinard, Marc 22R 5.14,01 5,12 0,22 Mitte
6. Döllmann, Ralf 21R 5.00,06 - 1 R - 1 R Nord I
7. Megerlin, Andreas 21R 5.00,50 - 1 R 0,44 Mitte
8. Witt, Sebastian 21R 5.00,78 - 1 R 0,28 Nord I
9. Koch, Arnd 21R 5.02,18 - 1 R 1,40 Nord II
10. Haritz, Tim 21R 5.03,03 - 1 R 0,85 Nord II


Die Finalläufe der KEIL-DTM:
Bei dieser Grossveranstaltung handelte es sich um eine Deutsche Meisterschaft, deshalb wurde das A-Finale wie üblich dreimal gefahren. Ausser dem B-Finale wurden auch die Finalläufe C bis H zweimal gefahren und die weiteren Finalläufe I – R einmal. Insgesamt mussten also 27 Finalläufe abgespult werden, abgesehen von den noch ausstehenden 6 Läufen des Championsclub.

1. A-Finale
Jürgen Faak und Toni Rheinard kamen gut vom Start weg. Wenn auch Jürgen Faak nach der 1.Runde 0,10 sek. schneller war, so konnte Toni Rheinard bereits in der 2.Runde mit einem harten, aber fairen Überholmanöver an Jürgen Faak vorbeiziehen und die Führung übernehmen. Jürgen Faak lag einige Runden auf Rang zwei, machte dann aber einen Fahrfehler und musste Bruder Marc Rheinard vorbei ziehen lassen und sich auf Platz 3 einordnen. Toni Rheinard führte unangefochten das Fahrerfeld an. Mit super Rundenzeiten konnte er seinen Vorsprung weiter ausbauen. Auf Platz 2 und 3 lieferten sich Marc Rheinard und Jürgen Faak einen spannenden Zweikampf. Jürgen Faak konnte in der 9. Runde den 2. Platz zurückerobern und hatte nach der 10. Runde zu Marc Rheinard einen Vorsprung von 0,56 sek. Aber Jürgen Faak konnte diesen Platz nicht halten. In der 12. Runde machte er erneut einen Fehler und fiel nun hinter Marc Rheinard und Sebastian Witt auf Platz vier zurück. In der 17. Runde konnte Jürgen Faak wieder an Sebastian Witt vorbei ziehen und lag erneut auf Position 3, die er auch bis zum Schluss halten konnte. Toni Rheinard, der ganz souverän seine Runden drehte und dem während dieses Laufes niemand gefährlich werden konnte, gewann das 1.A-Finale mit 22R 5.02,85 min. Auf Platz 2 folgte mit großem Abstand Marc Rheinard mit 22R 5.11,18 min., also mit 8,33 sek. Abstand zu seinem Bruder Toni. Jürgen Faak überquerte als Dritter mit 22R 5.11,54 min. die Ziellinie, also nur 0,36 sek. hinter Marc Rheinard.

2. A-Finale
Zunächst kamen alle gut vom Start weg. Toni Rheinard machte mächtig Druck auf den vor ihm fahrenden Jürgen Faak. In der vierten Kurve, direkt vor dem Fahrerstand, fuhr Toni Rheinard dann ins Heck von Jürgen Faak, der sich drehte und dann erst auf Platz 5 weiterfahren konnte. Für diese unsanfte Attacke wurde Toni Rheinard völlig zu recht mit einer Stop & Go-Strafe belohnt, die er eine Runde später antrat. Dann rammte der an vierter Stelle liegende Niklas Kock den vor ihm fahrenden Thorsten Severt, und es kam auch hier zu einer Kollision. Leidtragender dieser Aktion war wieder Jürgen Faak, der nicht mehr ausweichen konnte und weiter zurückfiel. Nach der Stop & Go-Strafe von Toni Rheinard übernahm Marc Rheinard die Führung vor Sebastian Witt. Toni Rheinard reihte sich auf Platz 5 wieder ein. Es dauerte nicht lange und dann kam es zu einer Kollision auf den Plätzen 3 und 4 zwischen Niklas Kock und Jürgen Faak. Dabei wurde Jürgens Auto beschädigt und fiel aus. Dabei konnte Toni Rheinard auf Platz 3 vorrutschen. Nun begann Toni seine Aufholjagd auf Sebastian Witt und Marc Rheinard. Eingangs der Geraden machte Marc Rheinard einen Fahrfehler und krachte in die Streckenbegrenzung. Dabei verlor sein Auto den Akku und musste in Führung liegend das Rennen vorzeitig beenden. Jetzt hatte Sebastian Witt die Führung übernommen. Toni Rheinard lag jetzt auf Position 2 und verstärkte seinen Druck auf Sebastian Witt. In der 10.Runde trennten nur noch 0,11 sek. Toni Rheinard von Sebastian Witt. Unter diesem Druck machte Sebastian einen kleinen Fehler. Toni nutzte sofort die entstandene Lücke und übernahm in der 11. Runde die Führung. Mit sehr schnellen Runden konnte sich Toni von Sebastian absetzen und vergrößerte seinen Vorsprung immer mehr. Nach der 13. Runde betrug der Abstand bereits 1,09 sek. Auch dieses A-Finale konnte Toni Rheinard souverän mit 22R 5.04,22 min. gewinnen und wurde somit schon vorzeitig neuer Deutscher Meister KEIL-DTM 1999. Als Zweiter kam Sebastian Witt mit 22R 5.05,97 min. über die Ziellinie und auf Platz 3 folgte Thorsten Severt mit 22R 5.10,20 min.

3.A-Finale
Der Start verlief einwandfrei und der Startcrash fiel glücklicherweise aus. An der Spitze sahen wir Jürgen Faak, gefolgt von Thorsten Severt und Toni Rheinard. In der 4. Runde machte Toni Rheinard einen Fehler und musste Marc Rheinard und Niklas Kock passieren lassen. Jürgen Faak konnte zunächst seinen Vorsprung ausbauen. Dann hatte er aber erneut Pech. Ein überrundetes Auto drehte sich vor ihm. Er konnte nicht mehr ausweichen und wurde somit in einen Crash verwickelt. Thorsten Severt hatte somit den Nutzen davon und konnte die Führung von Jürgen Faak übernehmen. Die Führung gab Thorsten Severt auch nicht mehr ab. Er konnte das 3. A-Finale mit 22R 5.00,54 min. gewinnen und kam durch diesen Sieg noch zum Titel des Vizemeisters KEIL-DTM 1999. Zweiter in diesem Lauf wurde Jürgen Faak mit 22R 5.01,55 min. Als Dritter überquerte Marc Rheinard mit 22R 5.02,23 min. die Ziellinie.

Und so lautete das Endergebnis:

Platz Fahrer Region Punkte Endwertung
1.Platz Rheinard, Toni Gruppe Mitte 1 1 5 2
2.Platz Severt, Thorsten Gruppe West 5 3 1 4
3.Platz Rheinard, Marc Gruppe Mitte 2 9 3 5
4.Platz Faak, Jürgen Gruppe Nord I 3 10 2 5
5.Platz Witt, Sebastian Gruppe Nord I 4 2 4 6
6.Platz Döllmann, Ralf Gruppe Nord I 8 5 6 11
7.Platz Kock, Niklas Gruppe Nord I 7 4 10 11
8.Platz Megerlin, Andreas Gruppe Mitte 6 6 7 12
9.Platz Haritz, Tim Gruppe Nord II 9 7 8 15
10.Platz Koch, Arnd Gruppe Nord II 10 8 9 17

Und das waren die weiteren Sieger:

B-Finale Wilke, Karl-Heinz Gruppe Mitte
C-Finale Staudinger, Christian Gruppe Süd
D-Finale Jahn, Robert Gruppe West
E-Finale Voss, Joel Gruppe West
F-Finale Faulhaber, Florian Gruppe Nord I
G-Finale Basowski, Bernd Gruppe Ost
H-Finale Stochniol, Sebastian Gruppe Mitte
I-Finale Leidl, Florian Gruppe Süd
J-Finale Pieper, Stephan Gruppe Ost
K-Finale Strecker, Michael Gruppe Süd
L-Finale Krause, Torsten Gruppe Mitte
M-Finale Fildebrandt, Markus Gruppe Nord II
N-Finale Mönikes, Michael Gruppe West
O-Finale Bauder, Marcus Gruppe Mitte
P-Finale Heitsch, Hendrik Gruppe Nord I
Q-Finale Winkhardt, Oliver Gruppe Süd
R-Finale Kemmer, Patrick Gruppe Mitte
S-Finale Grüning, Lukas Gruppe Nord II

Fortsetzung rechte Spalte !

Die 4000qm große Veranstaltungshalle in Koblenz. Austragungsort für den KEIL-DTM Endlauf 1999!
Die beiden Sieger Toni Reinhard und Barry Baker (USA)
Die vielen Sachpreise und Pokale, die es zu gewinnen gab !
Masami Hirosaka, 10 facher Weltmeister aus Japan mit seinem Mechaniker Masaaki
Jürgen Faak ist der glückliche Gewinner der Japan-Reise !
Champions-Club Sieger Barry Baker bei einem Interview.
Der Yokomo MR-4K3 von Barry Baker. Novak Cyclone TC Regler, Novak XXL Empfänger, Trinity Akkus, KEIL-DTM Motor und Dodge Stratus Karosserie.
Uwe Bilek machte den Akkuservice für die neue KEIL-Bilek Akkupower!
Die Ecke in der die Rennstrecke aufgebaut war. Die Zuschauertribünen reichten bis an die Strecke.
Zu Gast aus England Craig Drescher (rechts) von Team Associated und Jason Varley.
Außer Konkurrenz fuhr der Associated RC10TC3 von Craig Drescher mit.
Das Fahrerpodest.
Was heckt das "Chaos"-Team wohl aus...
Insgesamt 15 Yokomo K3 & Rally Baukästen gab es zu gewinnen.
Das Show-Rennen des KEIL-DTM Champions-Club
Bei den Champions ging es nicht weniger spannend zu. Sie hatten ein Show-Rennen ohne Vorläufe gegeneinander ausgetragen, so dass in jedem Lauf heisse Kämpfe um die Positionen zu erwarten waren. Die Champions fuhren in 3 Gruppen, wobei die einzelnen Gruppen nach jedem Durchgang nach der Gesamtplazierung neu zusammengesetzt wurden. Der schnellste eines Durchganges erhielt einen Punkt, der zweitschnellste 2 Punkte usw. So war sicher gestellt, dass immer die besten Fahrer gegeneinander fuhren, theoretisch aber auch ein Fahrer aus der Gruppe 1 oder 2 auch den Durchgang gewinnen konnte. Die Punkte der sechs Durchgänge wurden zum Schluss zusammengezählt, wobei ein Streichergebnis angerechnet wurde. Grundsätzlich erfolgte bei den Champions ein Massenstart, damit auch den zahlreich erschienenen Zuschauern viel Spannung geboten wurde.

Die jeweiligen Durchgangssieger:
Wertungslauf 1:
Gruppe 2: Barry Baker (USA) 23R 5.13,65
Die schnellste Rundenzeit wurde von Barry Baker mit 13,47 sek. gefahren.

Wertungslauf 2:
Gruppe 3 Barry Baker (USA) 23R 5.10,58
Die schnellste Rundenzeit wurde von Barry Baker mit 13,19 sek. gefahren

Wertungslauf 3:
Gruppe 3 Alexander Stocker (D) 23R 5.13,44
Die schnellste Rundenzeit wurde von Barry Baker mit 13,25 sek. gefahren.

Wertungslauf 4:
Gruppe 3 Barry Baker (USA) 23R 5.06,12

Die schnellste Rundenzeit wurde von Barry Baker (USA) mit 13,10 sek. gefahren.

Wertungslauf 5:
Gruppe 3: Barry Baker (USA) 23R 5.03,06
Die schnellste Rundenzeit wurde von Barry Baker mit 13,09 sek. gefahren.

Gesamtwertung des Champions-Club
In der Gesamtwertung siegte bei den Champions Barry Baker (USA), Zweiter wurde Arne Brodowski und den dritten Platz erzielte Masami Hirosaka (Japan). Die weiteren Plätze bis Platz 10 belegten: Alexander Stocker, Marcus Mobers, Craig Drescher (GB), Oliver Brandt, Bernd Haas, Oscar Jansen (NL), Hideo Kitazawa (Japan).

Nachdem alle Läufe beendet waren, erfolgte noch die grosse Siegerehrung. Neuer Deutscher Meister der KEIL-DTM ´99 war Toni Rheinard vom MAC Andernach; Vizemeister wurde Thorsten Severt vom MCC Neukirchen-Vluyn. Die Reise nach Japan zum Yokomo-Race gewann Jürgen Faak von der RCCG Neu Wulmstorf. Er hatte im Finale kein Glück mehr, dann aber um so mehr in der Verlosung. Den vom mehrfachen Weltmeister Masami Hirosaka gefahrenen Yokomo MR-4 K3 mit einer wunderschön lackierten Karosserie erhielt ..........

Eine weitere nicht im Programm vorgesehene Attraktion war das spontane Geschenk von Barry Baker, der seinen siegreichen Yokomo, an den Erbauer, nämlich Oliver Witzel verschenkte. Barry Baker hatte sich so riesig über sein erfolgreiches Abschneiden im Champions-Club gefreut und
auch über die freundliche Aufnahme in unserem Land, vor allem während dieser Veranstaltung, dass er noch ein paar Dankesworte durch das Mikrophon sprach. Er versicherte zugleich, dass er bestimmt nach Deutschland wiederkommen wird.

Als Ehrengäste weilten unter der grossen Fahrerfeld der neue DMC Präsident Uwe Klüver, IFMAR Vertreter Heiner Martin und der Präsident Tom Yokobori von der Yokomo Ltd. aus Tokyo (Japan).
Abschließend läßt sich sagen, daß der KEIL-DTM-Endlauf ´99 wieder ein Riesenerfolg war. Ihren Teil dazu beigetragen haben neben der Firma KEIL auch noch die vielen Helfer vom RC-CAR Motodrom unter der rennerprobten Leitung von Uwe Rheinard und Rennleiter und Moderator Jörg Weller. Man kann heute schon mit grosser Spannung dem KEIL-DTM Endlauf 2000 entgegensehen.
Der Sieger des KEIL-DTM Endlauf 1999: Toni Reinhard. Seine Gewinnerkombination: Yokomo MR-4K3, KEIL-Bilek V+ Akku, Novak Cyclone TC Regler.

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